Virus geralt
Tagesgeschehen

Corona und Verhältnismäßigkeit II

Vor weniger als einer Woche war ich aufgrund der Entwicklung mit dem Coronavirus leicht beunruhigt. Ich zweifelte an der Verhältnismäßigkeit der Maßnahmen und hatte die Befürchtung, dass die Medien das Problem größer schreiben als es tatsächlich ist. Vor weniger als einer Woche hatten wir erst 4.585 Erkrankte und 9 Tote in Deutschland. Da bei den meisten Menschen eine Corona-Erkrankung sehr harmlos verläuft, wirkte die normale Grippe mit deutlich mehr Erkrankten pro Jahr und viel mehr Toten viel gefährlicher. Am 20.03.2020 um 15:30 Uhr haben wir bereits 16.131 Menschen in Deutschland, die gegenwärtig infiziert sind. Da sind die Toten und jene, [. . . den ganzen Text anzeigen]

Corona freakwave
Tagesgeschehen

Corona und Verhältnismäßigkeit

UPDATE: Aufgrund neuer Fakten und der Entwicklung in den letzten Tagen habe ich meine Haltung zum Thema modifiziert. Zum neueren Artikel. Der Corona-Virus hält die Welt in Atem. Die Zahl der Infektionen steigt. Ebenso die Zahl der Todesopfer. Um weitere Ansteckungen – insbesondere von Risikogruppen – zu vermeiden, werden viele Veranstaltungen des öffentlichen Lebens abgesagt. Aufgrund von Betriebsschließungen erleiden viele Unternehmen Gewinnausfälle. Der DAX stürzte in kürzester Zeit tiefer ab als in den Zeiten der Bankenkrise 2009. Die Bundesregierung stellte Finanzhilfen in unbegrenzter Höhe in Aussicht. Die Bevölkerung ist verunsichert und deckte sich mit Hamsterkäufen mit Seife, Klopapier, Nudel und [. . . den ganzen Text anzeigen]

© gerald/pixabay.com
Gesellschaft

Wie Digitalisierung uns verändert

Vor Kurzem endete die Versteigerung des neuen Mobilfunkstandards 5G. Sobald sich diese Technologie in einigen Jahren tatsächlich als Standard in Deutschland etabliert haben wird, werden wir einen Quantensprung der Digitalisierung erleben. Der Begriff „Highspeed-Internet“ wird eine völlig neue Bedeutung bekommen. Mit 5G werden selbstfahrende Autos ermöglicht. Auch sehr komplexe Industrieprozesse können digital gesteuert werden. Unser Leben wird sich verändern. Eine bahnbrechende Technologie hat schon immer unser Leben und unsere Gesellschaft verändert. Seit der Erfindung der Uhr drücken wir die Zeit in Zahlen aus und planen viel eng getakteter unser Leben. Vor der Uhr blieb man mit Angaben wie beispielsweise „in [. . . den ganzen Text anzeigen]

Kurt Michel Autobahn
Wissenschaft

Ich warte auf selbstfahrende Autos

Für mich ist es ein positiver Ausblick in die Zukunft: selbstfahrende Autos werden in wenigen Jahrzehnten die menschliche Steuerung des Pkws ablösen. Man muss sich nicht mehr im hektischen Straßenverkehr konzentrieren und mit engen Parklücken quälen. Als jemand, dem das Fahren keinen Spaß macht und es aus Stressgründen komplett meidet, kann ich diese Technologie daher nur sehr begrüßen. Menschliches Versagen ist die häufigste Unfall- und Todesursache im Straßenverkehr. Mit selbstfahrenden Autos wird der Straßenverkehr also deutlich sicherer.Die meisten Autofahrer dürften meine Vorfreude wohl nicht teilen. Sie erleben oftmals ein Gefühl der Kontrolle und Macht, wenn sie eigenhändig ein Kraftfahrzeug steuern. [. . . den ganzen Text anzeigen]

Lisa Michèle Lietz Smartphone und Tablet
Wissenschaft

Technik ist unser Spielzeug geworden

Unser Alltag wird immer smarter. Unsere mobilen Telefone sind es bereits. Unsere Fernsehapparate oftmals auch schon. Unsere Autos werden ebenfalls immer smarter. In den nächsten Jahren werden auch unser Kühlschrank, die Heizung, Waschmaschine und Lampen mit dem Internet verbunden sein. „Smart home“ nennt man dieses Phänomen, das zurzeit noch relativ teuer ist, aber in einigen Jahren auch für Otto Normalverbraucher erschwinglich sein wird. Auf die Vorteile und die großen Gefahren, die die Digitalisierung unseres Lebens mit sich bringt, möchte ich an dieser Stelle gar nicht eingehen. Ich empfehle dafür die aktuelle Ausgabe von „Planet Wissen“.[1]Zurzeit tut sich in der wunderbaren [. . . den ganzen Text anzeigen]

Mein Kampf kritische Edition Cover
Literatur

Neuauflage von “Mein Kampf”

Seit Anfang des Jahres ist das Urheberrecht auf „Mein Kampf“ von Adolf Hitler ausgelaufen. Das Buch darf ab sofort wieder gedruckt werden. Von 1945 bis 2015 lag das Urheberrecht beim Freistaat Bayern, der den Neudruck der Hetzschrift verhinderte. Seit dem 08. Januar ist eine Neuauflage von „Mein Kampf“ im Handel erhältlich. Das Münchener Institut für Zeitgeschichte hat innerhalb von drei Jahren eine kommentierte Ausgabe aufbereitet. In dem knapp 2000 Seiten langen Buch erklären Historiker seinen Entstehungskontext und ordnen historische Fakten mit Hilfe moderner Forschungsergebnisse ein. Auf diese Weise werden die Behauptungen und Theorien Hitlers am Originalwerk Schritt für Schritt mit [. . . den ganzen Text anzeigen]

Kein Bild
Gesellschaft

fremdgesteuert

Wir geben uns auf Heute las ich im Internet einen interessanten Artikel über das neue Produkt Google Glass. Glass ist eine Art Brille, die noch in diesem Jahr auf den Markt kommen wird. Mit ihr wird es möglich sein, Informationen über Gegenstände und Personen abzurufen, die man gerade sieht. Auch das Aufnehmen von Fotos und Videos sowie das Anzeigen von Text und Benutzen von Apps wird möglich sein. Dabei ist die Brille per WLAN mit dem Internet verbunden und kann auf soziale Netzwerke und andere Inhalte zugreifen. Google Glass klingt definitiv nach einer spannenden Technologie, die unser Leben enorm erleichtern [. . . den ganzen Text anzeigen]

Kein Bild
Erlebnisse

Reines Interesse?

Über den Sinn und Zweck von Geschichte Es gibt wohl kaum einen Geschichtsstudenten, der nicht schon mehrfach danach gefragt wurde, was er mit seinem Studium später mal anfangen möchte. Die Berufsaussichten scheinen nicht unbedingt die besten zu sein – wenn man nicht gerade auf Lehramt studiert. Oftmals sind die Betroffenen sprachlos und können keine sinnvolle Antwort darauf geben. Persönliches Interesse am Fach dürfte für die wenigsten eine zufriedenstellende Antwort sein. Wer ein paar Mal auf die Frage hin errötete, legt sich in weiser Voraussicht einige scheinbar gute Argumente zurecht. Eine mittlerweile beliebte Antwort ist die Aussage: “Wir können aus der [. . . den ganzen Text anzeigen]

Kein Bild
Wissenschaft

Selbstgespräche

Sei ehrlich zu dir selbst Es war wieder einer dieser Tage, an dem ich alleine zu Hause war und die Gelegenheit nutzte, ein bisschen über mich nachzudenken. Nach einiger Zeit fiel mir auf, dass ich die ganze Zeit ein Selbstgespräch führte. Nur gut, dass sonst niemand da ist, dachte ich mir im ersten Moment. Wenn jemand Selbstgespräche führt, macht dies zunächst einen merkwürdigen Eindruck – besonders auf die Leute, die es mitbekommen. Schnell ist man geneigt, denjenigen als Verrückt abzutun und ihm einen Dachschaden nachzusagen. Wer mit sich selbst rede, habe wohl keine guten Freunde, an die er sich richten [. . . den ganzen Text anzeigen]

Kein Bild
Gefühle

Transidentität

Gefangen im falschen Körper Während homosexuelle Menschen in den vergangenen Jahren immer Stärker ins Bild der Öffentlichkeit gerückt sind, ist das Thema „Transidentität“ noch immer ein Tabuthema. Das wird schon daran deutlich, dass man im allgemeinen Sprachgebrauch von Transsexuellen spricht, anstatt von Transidenten. Transidentität hat jedoch mit der sexuellen Orientierung der Betroffenen nichts zu tun. Sie sind hetero, bi, lesbisch oder schwul – so wie der Rest der Bevölkerung auch. Transidente fühlen sich als Mann, obwohl sie im Körper einer Frau stecken bzw. fühlen sich als Frau, obwohl sie biologisch männlich sind. Transidentität hat also nichts mit Travestie zu tun. [. . . den ganzen Text anzeigen]