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Gefühle

Transidentität

Gefangen im falschen Körper Während homosexuelle Menschen in den vergangenen Jahren immer Stärker ins Bild der Öffentlichkeit gerückt sind, ist das Thema „Transidentität“ noch immer ein Tabuthema. Das wird schon daran deutlich, dass man im allgemeinen Sprachgebrauch von Transsexuellen spricht, anstatt von Transidenten. Transidentität hat jedoch mit der sexuellen Orientierung der Betroffenen nichts zu tun. Sie sind hetero, bi, lesbisch oder schwul – so wie der Rest der Bevölkerung auch. Transidente fühlen sich als Mann, obwohl sie im Körper einer Frau stecken bzw. fühlen sich als Frau, obwohl sie biologisch männlich sind. Transidentität hat also nichts mit Travestie zu tun. [. . . den ganzen Text anzeigen]

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Internet

Datenschutz und Privatsphäre

Unbekannte Risiken Soziale Netzwerke liegen im Trend der Zeit. Fast jeder besitzt einen Facebook-Account und ist auch bei verschiedenen anderen sozialen Netzwerken vertreten, auf denen man persönliche Informationen, Fotos und sogar seinen gegenwärtigen Aufenthaltsort für jeden öffentlich zugänglich machen kann. Auf öffentlichen Plätzen sind Videokameras installiert, die jeden Schritt, den man macht, aufzeichnen. Verbrechen sollen so verhindert werden. Bei Google Street View kann man Straßen virtuell entlang fahren und sieht dabei nicht mehr eine Kartenansicht, sondern Fotos, die vor Ort geschossen wurden – inklusive der anderen Verkehrsteilnehmer und Fußgänger. Die Welt vernetzt sich auf eine Weise, die man bislang nicht [. . . den ganzen Text anzeigen]

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Gesellschaft

Inzest

Verbotene Liebe Unter Inzest versteht man den Geschlechtsverkehr zwischen verwandten Personen. In Deutschland ist Inzest strafbar. Zwischen Eltern, Großeltern, Urgroßeltern, Enkeln, Urenkeln sowie zwischen Voll- und Halbgeschwistern gilt Inzest als Verbrechen. Als Begründung wird der Schutz der Ehe und Familie angeführt, der durch Überschneidungen von Verwandtschaftsverhältnissen und sozialen Rollenverteilungen nicht mehr gewährleistet wäre. Auch wird der Schutz durch Erbschäden als Grund angeführt. Bekanntlich ist das Risiko einer Behinderung des durch Inzest gezeugten Kindes deutlich erhöht. Verboten ist jedoch nur der vaginale Geschlechtsverkehr zwischen Verwandten. Sämtliche anderen Sexualpraktiken stehen nicht unter Strafe. Mir stellt sich die Frage, ob das Inzestverbot gerechtfertigt ist [. . . den ganzen Text anzeigen]