csd 08 079
Gay

Kritik am CSD

Auch in diesem Jahr fand in der ganzen Republik der Christopher Street Day – kurz: CSD – statt. Wie jedes Jahr trafen sich zehntausende Schwule, Bisexuelle, Lesben und Transidente, um für Gleichberechtigung und Toleranz zu demonstrieren.Vor 47 Jahren fand in einer Szenekneipe in der Christopher Street in New York ein Aufstand gegen die Polizei statt. Die homosexuellen Besucher der Kneipe wehrten sich vehement gegen die gewalttätigen Eingriffe der Polizei und lieferten sich Straßenschlachten mit ihr. Dieser Jahrestag wird mittlerweile weltweit genutzt, um auf die Diskriminierung von sexuellen Minderheiten aufmerksam zu machen. Angesichts der immer schärfer werdenden Anti-Schwulen-Politik in Russland ist [. . . den ganzen Text anzeigen]

manwalk Regenbogenflagge
Essay

Ich bin nicht queer

Moralische ÜberheblichkeitZurzeit ist wieder CSD-Saison, die ihren Höhepunkt am vergangenen Wochenende mit dem Straßenfest in Köln feierte. Dort gingen wieder tausende von Queers – also Schwule, Bisexuelle, Lesben, Transidente, Pansexuelle und was es sonst so gibt – auf die Straße. Offiziell haben sie dort demonstriert. Faktisch haben sie dort wild gefeiert und mit ihren mehr oder weniger ausgefallenen und sexistischen Outfits ihre sexuellen Vorlieben und Fetische zur Schau gestellt. Provokation statt Demonstration könnte das Motto gewesen sein. Stattdessen lautete es „anders.leben!“, wobei nicht ganz klar wird, was man damit aussagen möchte. Selbst der Veranstalter kann die Frage „[…] was es [. . . den ganzen Text anzeigen]

Ampelmann
Gay

Hart aber wahr

Wie Kämpfer für Gleichstellung die Demokratie gefährden Heute in einer Woche wird Frank Plasberg in „Hart aber fair“ erneut das Thema „Nieder mit den Ampelmännchen – Deutschland im Gleichheitswahn?“ behandeln. Dies ist eine Reaktion auf die Kritik an der im März dieses Jahres ausgestrahlten Sendung. Der Deutsche Frauenrat kritisierte die Gender-Sendung: „Manipulativ wurden polarisierende Beispiele ausgewählt. Ampelmännchen, Unisextoiletten und brünftige Hirsche werden herausgestellt, um das gesamte Themenspektrum um Geschlechterforschung und Gleichstellungspolitik gezielt lächerlich zu machen.” Daraufhin hat der WDR die Folge aus dem Archiv genommen und Kritik an Plasbergs Arbeit geübt [Update – siehe unten!]. Am 07. September will dieser [. . . den ganzen Text anzeigen]

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Gay

Wer mir nicht passt, wird diskriminiert

Eine intolerante Minderheit Es ist ein erschreckender Trend, der sich in den letzten Wochen und Monaten beobachten lässt. Ein Trend, der von Feigheit, fehlender Objektivität und der Unfähigkeit, zu argumentieren, zeugt. Die Rede ist von einer Sache, die uns eigentlich schon spätestens seit unserer Schulzeit aberzogen sein müsste: die Unfähigkeit, abweichende Ansichten zu tolerieren. Es ist egal, ob man die Petition gegen Markus Lanz heranzieht, oder die Petition gegen einen „Bildungsplan 2015 unter der Ideologie des Regenbogens“ anführt. In beiden Fällen haben die Unterstützer dieser Petitionen etwas ganz Grundlegendes nicht verstanden: ihre persönliche Meinung besitzt keine Allgemeingültigkeit. Es gibt daher [. . . den ganzen Text anzeigen]

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Erlebnisse

Mein erstes Treffen mit anderen Schwulen

Eine Zeitreise in meine Vergangenheit Mit dem folgenden Text werden nur sehr wenige Menschen etwas anfangen können. Er entstand spät abends am 02. Oktober 2007 und auf Grund eines Anfluges von Melancholie habe ich das Bedürfnis, ihn aus dem Archiv zu kramen und mit euch zu teilen. Im Spätsommer 2007 verspürte ich ein starkes Bedürfnis danach, andere schwule Jungs kennenzulernen. Und so googelte ich vor mich hin, bis ich auf ein Forum stieß, in dem sich sehr nette Menschen über Ihre Erfahrungen und Probleme austauschten. Der Umgang dort war zu jener Zeit von gegenseitiger Achtung, Respekt und Mitgefühl gekennzeichnet. Ich [. . . den ganzen Text anzeigen]

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Gay

Party vs. Politik

Wie seriös muss der CSD sein? Wer in den großen Städten den CSD besucht, findet sich auf großen Straßenfesten wieder. Überall hängen Regenbogenfahnen und Menschen mit extravaganten Outfits ziehen durch die Straßen. Auf mehreren Bühnen wird ein buntes Programm präsentiert. Schwule, Lesben und Bisexuelle demonstrieren auch in diesem Jahr wieder für Gleichberechtigung und mehr Akzeptanz. Doch beim Anblick des bunten Treibens ist der Eindruck zunächst ein anderer. Erst Konsum, dann Politik Auch Wolfram (50) und Andreas (45) gehen auf den CSD, und zwar in Köln. Sie sind seit 20 Jahren ein Paar und besuchen seitdem die CSD´s in der Region. [. . . den ganzen Text anzeigen]

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Gay

Nachtrag zu „Gleichgeschlechtlicher Sex“

Natürlich eine Frage der sexuellen Orientierung Zu meinem Artikel von letzter Woche möchte ich noch ein paar Punkte nachtragen, da ich offenbar von vielen Menschen falsch verstanden wurde. Da sich die Diskussionen auf Facebook abspielten und leider nicht hier in den Kommentaren, werde ich der Reihe nach vorgehen. In meinem Text stellte ich die Fragen, warum der Spaß am Sex mit dem gleichen Geschlecht bei den meisten Jungs im Laufe der Zeit verschwindet und ob dies überhaupt so ist. An diesem Punkt hat man mir unterstellt, ich würde Heterosexualität in Abrede stellen. Ja gar von einer Verherrlichung von gleichgeschlechtlichem Sex [. . . den ganzen Text anzeigen]

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Gleichgeschlechtlicher Sex

Keine Frage der sexuellen Orientierung Am Sonntag saß Felix verwirrt zu Hause in seinem Zimmer. Er verbrachte den Vortag mit seinem besten Freund Tobias. Sie waren gemeinsam in der Stadt und kauften sich neue Klamotten. Danach gingen sie Billard spielen und verbrachten einen lustigen Abend miteinander. Sie gingen zu Tobias, kochten gemeinsam und machten einen DVD-Abend. Nun war Felix froh, zu Hause zu sein, denn viel Schlaf hatte er nicht bekommen. Sie guckten bis tief in die Nacht DVDs und später kam eins zum anderen. Was mit „Kumpel-Wichsen“ begann, endete mit Sex. Das Merkwürdige daran: Tobias ist hetero! Die Geschichte [. . . den ganzen Text anzeigen]

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Ich will Sex haben!

Der Mittelpunkt meines Lebens? Sex spielt im Leben eine wichtige Rolle. Jeder Mensch geht mit dem Thema anders um. Menschen, die einer Religion angehören, richten sich nach den Verhaltensregeln ihrer jeweiligen Religion. Menschen ohne Religionsangehörigkeit haben ebenfalls ihre individuellen Vorgehensweisen beim Thema Sex. Speziell Menschen ohne festen Partner neigen in der heutigen Zeit dazu, häufig Sex mit unterschiedlichen Partnern zu haben. Das Internet und die entsprechenden Datingportale erleichtern die Suche nach einem Sexdate enorm. Was man davon halten mag, bleibt dabei jedem selbst überlassen. Schließlich hat jeder Mensch seine eigenen Moralvorstellungen, die nicht immer mit denen der breiten Mehrheit konform [. . . den ganzen Text anzeigen]