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Erlebnisse

Weihnachten steht vor der Tür

Naja…fast! Bald ist es wieder soweit. Die Adventszeit beginnt und die Leute schmücken ihre Häuser und Wohnungen. Es duftet nach Weihnachtsgebäck und Glühwein in den Straßen. Sie finden, ich bin mit diesem Blogeintrag etwas früh dran? Stimmt auch – fast! Zugegeben: Der erste Advent ist erst Ende November und so bleiben uns noch ca. anderthalb Monate. Auch wurde bisher noch keiner dieser „schönen“ Klassiker im Radio gespielt und ich für meinen Teil bin darüber auch sehr froh. Die Vorweihnachtszeit beginnt für mich gefühlt mit dem Dezember. Vorher finde ich alles, was mit Weihnachten zu tun hat, gänzlich uninteressant. Eher nervt [. . . den ganzen Text anzeigen]

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Philosophie

Die Papstrede im Bundestag

Ein Nachtrag Im Vorfeld des Papstbesuches wurde seine geplante Rede im Bundestag heiß diskutiert. Kritiker hielten es für unangemessen, den Papst dort eine Rede halten zu lassen. Der Grund: es war nicht klar, ob der Papst als Staatsoberhaupt oder als Oberhaupt der römisch-katholischen Kirche reden würde. Einen Kommentar dazu schrieb ich bereits in der letzten Woche. Kurz zusammengefasst war ich der Ansicht, dass nicht der Ort seiner Rede das wahre Problem sei, sondern die Inhalte seiner Reden. Nun hat Benedikt XVI. seine Rede im Bundestag gehalten und ich muss zugeben, dass ich positiv überrascht war. Eigentlich müsste man seine Rede [. . . den ganzen Text anzeigen]

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Tagesgeschehen

Papst Benedikt XVI. im Bundestag

Das eigentliche Problem ist nicht der Ort In dieser Woche besucht Papst Benedikt XVI. Deutschland und wird eine Rede im Bundestag halten. Im Vorfeld ist dieses Vorhaben auf viel Kritik gestoßen, da es nicht ganz klar ist, ob der Papst als Staatsoberhaupt des Vatikans oder als religiöser Führer der römisch-katholischen Kirche sprechen wird. Vatikansprecher Lombardi kündigte an, dass der Papst über allgemeine Fragen des Glaubens sprechen, aber keine isolierten Einzelfragen in den Mittelpunkt stellen wolle. Die Kritik ist wie erwähnt groß, doch scheint die Begründung der Kritik nicht ganz den Kern des Problems zu treffen. Was spielt es für eine [. . . den ganzen Text anzeigen]

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Gefühle

Verbotene Liebe

Boetticher und die Liebe zur Jugend Der schleswig-holsteinische CDU-Spitzenkandidat Christian von Boetticher trat letzte Woche Montag von seinem Amt zurück. Auch als Fraktionsvorsitzender im Landtag trat er zurück. Der Grund: Boetticher führte im vergangenen Jahr eine Liebesbeziehung mit einer damals 16-Jährigen. Was rein rechtlich legal ist, sorgte in der CDU für Empörung. Sie steht schließlich für bürgerliche Werte wie Familie, Treue, Disziplin, Glaubwürdigkeit und Moral. Und eben wegen seiner unmoralischen Beziehung wuchs der parteiinterne Druck auf Boetticher. Was allerdings an Boettichers Beziehung zu der 16-Jährigen unmoralisch sei, kann die CDU selbstverständlich nicht erklären. Ministerpräsident Peter Harry Carstensen sagte, dass der [. . . den ganzen Text anzeigen]

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Politik

Böse Worte

Tabu: Nazi-Slang Vor einigen Tagen fand die Präsentation des Stresstestes für den geplanten Bahnhof in Stuttgart statt. Gegner von „Stuttgart 21“ sehen diesen Test als gescheitert an und die Bahn ist mit dem Ergebnis zufrieden. Ein Ende des Streites ist nicht in Sicht. Schlichter Heiner Geißler (CDU) mahnte alle Beteiligten mit deutlichen Worten zu mehr Kompromissbereitschaft. „Oder wollt Ihr den totalen Krieg?”, fragte der Schlichter am Ende der Stresstest-Präsentation in die Stuttgarter Runde. Und wie nicht anders zu erwarten, war dieses Zitat von NS-Propagandaminister Joseph Goebbels für die Medien ein gefundenes Fressen. Zu recht? Bereits in der Vergangenheit haben sich [. . . den ganzen Text anzeigen]

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Musik

Das Lena-Fieber ist vorbei

Ein Jahr im Rampenlicht Nun ist der Eurovision Song Contest vorbei und Aserbaidschan ging in diesem Jahr als Gewinner hervor. Lena erreichte für Deutschland in diesem Jahr mit dem Lied „Taken by a stranger“ Platz 10. Dass sie überhaupt so weit gekommen ist, überrascht positiv. Denn die Wahrscheinlichkeit, den Titel zweimal zu bekommen, ist verschwindend gering. Mit Innovation hat man da deutlich bessere Chancen und dazu gehört es auch, einen neuen Künstler ins Rennen um den Sieg zu schicken. Stattdessen wurde bereits kurz nach dem Sieg im letzten Jahr in Euphorie und ohne Verstand verkündet, dass Lena den Titel verteidigen wolle. [. . . den ganzen Text anzeigen]

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Tagesgeschehen

Das Töten von Massenmördern

Ein Gewissenskonflikt Vor einer Woche wurde der Terrorist Osama Bin Laden von US-Kommandos aufgespürt und erschossen. Damit endete die Suche nach dem Führer von Al-Kaida, der angeblich für die Terroranschläge vom 11. September 2001 verantwortlich war. Aus Sicherheitsgründen, so heißt es, sollte Bin Laden nicht lebendig gefasst und in die USA gebracht werden. So blieb ihm ein Prozess verwehrt. Stattdessen tötete man ihn mit einem Kopfschuss, nahm DNA-Proben und bestattete die Leiche im Meer. Viele Staatschefs, darunter auch Angela Merkel, drückten ihre Freude über die Tötung Bin Ladens aus. Ein Verhalten, das einige Ethiker und die katholische Kirche kritisierten. Die [. . . den ganzen Text anzeigen]

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Tagesgeschehen

Das war 2010

Der Jahresrückblick Januar: Der Winter hat Deutschland fest im Griff. Es liegt viel Schnee bei Temperaturen um ca. minus 15 Grad. Februar: Der Haushalt Griechenlands wird unter EU-Kontrolle gestellt. Harte Sparmaßnahmen sorgen für Verärgerungen in der Bevölkerung. Die Bauarbeiten am Projekt „Stuttgart 21“ beginnen. März: Das Bundesverfassungsgericht erklärt die Vorratsdatenspeicherung für verfassungswidrig. Die Gesundheitsreform von Barack Obama wird vom Repräsentantenhaus mit einer knappen Mehrheit verabschiedet. Der Papst nimmt zu den Missbrauchsfällen in der katholischen Kirche Stellung. April: Bei einem Flugzeugabsturz sterben viele polnische Politiker. Unter ihnen der polnische Präsident Lech Kaczyński. Während eines neunstündigen Gefechts in Afghanistan sterben drei deutsche [. . . den ganzen Text anzeigen]

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Politik

Warum Hartz IV nicht erhöht werden sollte

Übersozial ist unsozial Die Bundesregierung will den Hartz IV-Regelsatz um fünf Euro von 359 € auf 364 € für Erwachsene erhöhen. Der Satz für Kinder soll unverändert bleiben. Selbstverständlich reagiert die Opposition mit Empörung und droht mit einer erneuten Verfassungsklage, da die Erhöhung noch kein menschenwürdiges Existenzminimum sicherstelle. Aber geht es hier wirklich um ein menschenwürdiges Existenzminimum, oder doch eher um realitätsfernen Sozialismus? Damit kein Missverständnis auftaucht: In meiner Wunschvorstellung leben alle Menschen im Wohlstand, welcher gerecht verteilt ist. ©Jörg Willecke/pixelio.de Doch nicht alles, was wünschenswert ist, ist auch machbar. Und in meinen Augen ist es NICHT gerecht, arbeitslosen Menschen [. . . den ganzen Text anzeigen]