Weihnachten steht vor der Tür

Naja…fast!
Bald ist es wieder soweit. Die Adventszeit beginnt und die Leute schmücken ihre Häuser und Wohnungen. Es duftet nach Weihnachtsgebäck und Glühwein in den Straßen.
Sie finden, ich bin mit diesem Blogeintrag etwas früh dran? Stimmt auch – fast!
Zugegeben: Der erste Advent ist erst Ende November und so bleiben uns noch ca. anderthalb Monate. Auch wurde bisher noch keiner dieser „schönen“ Klassiker im Radio gespielt und ich für meinen Teil bin darüber auch sehr froh.
Die Vorweihnachtszeit beginnt für mich gefühlt mit dem Dezember. Vorher finde ich alles, was mit Weihnachten zu tun hat, gänzlich uninteressant. Eher nervt es mich sogar. Die Vorweihnachtszeit mit geschmückten Häusern, Weihnachtsgebäck und erleuchteten Fenstern könnte so schön sein, wenn man nicht jedes Jahr aufs Neue übermäßig früh damit konfrontiert werden würde.

©Jörg Sabel/pixelio

In den Geschäften sind bereits seit Ende September Dekorationsartikel, Nikoläuse, Adventskalender und andere Süßigkeiten zu erwerben, die dazu beitragen, dass ich die Lust an solchen Dingen verliere. Es ist einfach nichts Besonderes mehr. Kann man sich wirklich noch darauf freuen, wenn man fast vier Monate vor Weihnachten alle möglichen und unmöglichen Weihnachtsprodukte kaufen kann?
Am Ende geht es natürlich wieder um das liebe Geld. Das Unternehmen, das zuerst Weihnachtsartikel verkauft, kann Kunden anziehen und die größten Umsätze erzielen. Und dies funktioniert auch Jahr für Jahr.
Wir sind also selbst schuld, dass es so früh Weihnachtsprodukte zu kaufen gibt. Würden wir nicht so früh konsumieren und das Angebot annehmen, hätte der Einzelhandel keinen Grund, seine Waren so früh anzubieten.

©Thommy Weiss/pixelio

Viele Leute beschweren sich über diesen Zustand, rennen dann aber doch im Oktober los, um einzukaufen.
Jedoch muss man auch bedenken, dass den Leuten kaum eine andere Wahl bleibt, außer komplett zu verzichten. Denn wer seine Einkäufe tatsächlich schon mal konsequent bis November/Dezember aufgeschoben hat, wird festgestellt haben, dass einige Produkte nicht mehr verfügbar sind und nicht nachgeliefert werden.
Meine Beobachtungen zeigen, dass zumindest der „Schmück-Wahnsinn“ in den letzten zwei Jahren nachgelassen hat und sich auf die Vorweihnachtszeit beschränkte. Womöglich ist dies der einzig positive Effekt der Finanzkrise gewesen.
Es bleibt abzuwarten, ob der Wahnsinn in diesem Jahr zurückkehrt, oder es den Leuten mittlerweile so ergeht wie mir.
In diesem Sinne: fröhliche Weihnachten!

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