Inception

Jetzt im Kino

Dominic Cobb hat eine Methode entdeckt, wie er geheime Information aus dem Unterbewusstsein von Schlafenden in der Traumphase entdecken und extrahieren kann. Dazu vernetzt er sich mit dem Träumenden in einen gemeinsamen Traum, in dem normalerweise nur er selbst weiß, dass geträumt wird. Dabei weiß er nicht nur, dass er sich in einem Traum befindet, sondern kann auch bewusst auf den Traum Einfluss nehmen und ihn nach seinen eigenen Vorstellungen gestalten und verändern. Diese Mathode setzt Cobb erfolgreich zur Wirtschaftsspionage ein. Da ihm der Mord an seiner Frau zur Last gelegt wird, kann er nicht in die USA zurückkehren. Einer seiner Kunden bietet ihm an, die Strafverfolgung abzuwenden, falls es Cobb gelingen sollte, eine so genannte Inception bei dem Erben eines Konkurrenzunternehmens durchzuführen.
Dabei handelt es sich um eine komplizierte Manipulation des Unterbewusstseins, bei der keine Information entnommen, sondern eine neue Idee im Unterbewusstsein der Zielperson erzeugt wird. Im konkreten Fall geht es darum, dass der Konkurrent des Auftraggebers auf den Gedanken kommen soll, sein geerbtes Unternehmen aufzuteilen.

Dies muss natürlich sehr vorsichtig geschehen, denn der Träumer darf nicht mitbekommen, dass er manipuliert wird. Am Ende gelingt es Cobb, seinen Auftrag erfolgreich durchzuführen.
Während seiner Mission werden Einzelheiten zu den Umständen des Todes von Cobbs Frau bekannt. Durch sein eigenes Unterbewusstsein taucht diese nämlich während seiner Mission in den Träumen auf und bringt das Unterfangen in ernste Gefahr.

Inception ist ein guter Wissenschafts-Thriller, dessen Spannung hauptsächlich aus der genialen Story resultiert.

Allerdings leidet der Film unter zu viel „Baller-Action“, welche das Niveau des Films sinken lässt. Die interessante Story hätte den Film packend genug gemacht. Statt die intellektuelle Spannung weiter auszubauen, hat man auf 0-8-15 Action zurückgegriffen, die der Film an sich nicht nötig hätte.

Dennoch ist der Film sehenswert und zu empfehlen.

FSK: 12

Länge: 148 Minuten

Regie: Christopher Nolan

USA 2010