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Gesellschaft

Die Kunst des Zurechtlegens

Politisch korrekt? Durch einen Kommentar zu meinem Artikel „Böse Worte“ von letzter Woche bin ich zu diesem Artikel inspiriert worden. Denn wo einem durch die Politik und die Medien gewisse Ausdrucksweisen verboten werden, da werden natürlich alternative Ausdrucksweisen angeboten. Grund für Verwendung beschönigender Formulierungen scheint mir die Unfähigkeit zu sein, offen und direkt mit Problemen umzugehen und sich mit ihnen auseinanderzusetzen. Besonders schwierig ist es, Konflikte mit klaren Worten anzugehen, wenn man eine Person des öffentlichen Lebens ist. Gerade Politiker, die in der breiten Masse auf Zustimmung treffen möchten, tun sich damit schwer – besonders, wenn ein Teil der Wählerschaft [. . . den ganzen Text anzeigen]

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Politik

Westerwelle gibt Parteivorsitz ab

Eine Kritik an der Kritik Nach zehn Jahren als Chef der FDP gibt Guido Westerwelle nun seinen Parteivorsitz ab und wird im Mai auf dem FDP-Parteitag nicht mehr kandidieren. Der Rücktritt Westerwelles ist die Reaktion auf die seit Wochen größer werdende Kritik, die zuletzt auch in den eigenen Reihen immer lauter wurde. Doch was genau wurde überhaupt kritisiert? Zunächst wären da Vorwürfe zur Klientelpolitik. Es gab einen Aufschrei in der Opposition, als im vergangenen Jahr der Hotelmehrwertsteuersatz gesenkt wurde. Grund dafür war die Tatsache, dass die FDP Spenden in Millionenhöhe seitens der Substantia AG erhielt. Als diese Steuererleichterungen auf Grund [. . . den ganzen Text anzeigen]

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Politik

Warum Hartz IV nicht erhöht werden sollte

Übersozial ist unsozial Die Bundesregierung will den Hartz IV-Regelsatz um fünf Euro von 359 € auf 364 € für Erwachsene erhöhen. Der Satz für Kinder soll unverändert bleiben. Selbstverständlich reagiert die Opposition mit Empörung und droht mit einer erneuten Verfassungsklage, da die Erhöhung noch kein menschenwürdiges Existenzminimum sicherstelle. Aber geht es hier wirklich um ein menschenwürdiges Existenzminimum, oder doch eher um realitätsfernen Sozialismus? Damit kein Missverständnis auftaucht: In meiner Wunschvorstellung leben alle Menschen im Wohlstand, welcher gerecht verteilt ist. ©Jörg Willecke/pixelio.de Doch nicht alles, was wünschenswert ist, ist auch machbar. Und in meinen Augen ist es NICHT gerecht, arbeitslosen Menschen [. . . den ganzen Text anzeigen]