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Religion

Glaube und Religion – Teil 1

Zwei unterschiedliche Dinge Der Glaube gehört zur Religion, wie die Flügel zum Vogel. Zumindest kann man sich auf den ersten Blick keine Religion ohne den Glauben vorstellen. Doch was bedeuten „Glaube“ und „Religion“ überhaupt? Ich beginne mal mit dem Glauben. Rein wörtlich betrachtet ist es vielleicht ganz interessant, drei Bedeutung zu erklären. Im hebräischen benutzt man das Wort „aman“, das so viel wie „sich an etwas festmachen“ bedeutet. Das „fest“ scheint hier der wichtige Teil zu sein – im Sinne von „unerschüttlich“. „Aman“ leitet sich von dem Wort „Amen“ ab. Und das Wort „Amen“ kennen sowohl die Christen, Muslime und [. . . den ganzen Text anzeigen]

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Gefühle

Die platonische Liebe

Eine Liebe fast ohne Nachteile Die platonische Liebe ist auf den antiken Philosophen Platon zurückzuführen. Er beschreibt eine geistige Verbundenheit zwischen zwei Menschen mit dem Zweck, der darin besteht, nach dem Guten zu streben. Nur wenn sich beide Personen diesem Ideal widmen, kann man von einer Freundschaft sprechen. Bei dieser Gesinnungsgenossenschaft ist das persönliche Wohlergehen des Freundes völlig irrelevant. Man soll ihn nicht seiner selbst willen lieben, sondern der Idee des Guten wegen. Bis heute ist diese „Idee des Guten“ umstritten, weil Platon nicht darlegte, was darunter zu verstehen ist. Heutzutage verstehen wir unter einer platonischen Liebe etwas anderes. Wir [. . . den ganzen Text anzeigen]

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Gefühle

Die Gelegenheitsfreundschaft

Die neue Form der Freundschaft? Vor einigen Wochen wurde eine große Party veranstaltet, auf der viele Bekannte und Freunde von mir anwesend waren. Ich selbst bin dort aus verschiedenen Gründen nicht erschienen. Einer meiner Bekannten erzählte mir, dass man mehrfach nach mir gefragt hat. Jedoch hat sich niemand bei mir gemeldet, weder während noch nach der Party, und sich bei mir erkundigt, wo ich denn bleibe oder warum ich nicht gekommen bin. Spontan bewertete ich dieses Verhalten als das unaufrichtige Zeigen von Interesse seitens Personen, die ich nicht als „Freunde“ bezeichnen würde. Allerdings gab mir mein Bekannter zu verstehen, dass [. . . den ganzen Text anzeigen]