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Gay

Kritik am CSD

Auch in diesem Jahr fand in der ganzen Republik der Christopher Street Day – kurz: CSD – statt. Wie jedes Jahr trafen sich zehntausende Schwule, Bisexuelle, Lesben und Transidente, um für Gleichberechtigung und Toleranz zu demonstrieren.Vor 47 Jahren fand in einer Szenekneipe in der Christopher Street in New York ein Aufstand gegen die Polizei statt. Die homosexuellen Besucher der Kneipe wehrten sich vehement gegen die gewalttätigen Eingriffe der Polizei und lieferten sich Straßenschlachten mit ihr. Dieser Jahrestag wird mittlerweile weltweit genutzt, um auf die Diskriminierung von sexuellen Minderheiten aufmerksam zu machen. Angesichts der immer schärfer werdenden Anti-Schwulen-Politik in Russland ist [. . . den ganzen Text anzeigen]

manwalk Regenbogenflagge
Essay

Ich bin nicht queer

Moralische ÜberheblichkeitZurzeit ist wieder CSD-Saison, die ihren Höhepunkt am vergangenen Wochenende mit dem Straßenfest in Köln feierte. Dort gingen wieder tausende von Queers – also Schwule, Bisexuelle, Lesben, Transidente, Pansexuelle und was es sonst so gibt – auf die Straße. Offiziell haben sie dort demonstriert. Faktisch haben sie dort wild gefeiert und mit ihren mehr oder weniger ausgefallenen und sexistischen Outfits ihre sexuellen Vorlieben und Fetische zur Schau gestellt. Provokation statt Demonstration könnte das Motto gewesen sein. Stattdessen lautete es „anders.leben!“, wobei nicht ganz klar wird, was man damit aussagen möchte. Selbst der Veranstalter kann die Frage „[…] was es [. . . den ganzen Text anzeigen]

Kein Mensch ist illegal
Gesellschaft

Nazis auf dem Vormarsch

Deutschland erlebt einen Rechtsruck Was vor einem Jahr in Wuppertal die ‚Scharia-Polizei‘ war, ist in Dortmund seit einigen Monaten der ‚Stadtschutz Dortmund‘. Der einzige kleine Unterschied: die ‚Scharia-Polizei‘ bestand aus radikalen Islamisten und der ‚Stadtschutz Dortmund‘ aus Anhängern der Nazi-Partei ‚Die Rechte‘. Beide wollen jedoch ihre menschenverachtende Ideologie aktiv durchsetzen und für „Recht und Ordnung“ sorgen. Die Nazis patrouillierten in Bussen und Bahnen in Dortmund, halfen deutsch aussehenden Menschen beim Ticketkauf und stellten ausländisch aussehende Personen unter Verdacht, kriminell zu sein und die Ordnung zu stören. Vor einigen Tagen belästigten sie Männer auf einem  Parkplatz in Dortmund-Kirchlinde an der A45, [. . . den ganzen Text anzeigen]

Kein Bild
Gay

Party vs. Politik

Wie seriös muss der CSD sein? Wer in den großen Städten den CSD besucht, findet sich auf großen Straßenfesten wieder. Überall hängen Regenbogenfahnen und Menschen mit extravaganten Outfits ziehen durch die Straßen. Auf mehreren Bühnen wird ein buntes Programm präsentiert. Schwule, Lesben und Bisexuelle demonstrieren auch in diesem Jahr wieder für Gleichberechtigung und mehr Akzeptanz. Doch beim Anblick des bunten Treibens ist der Eindruck zunächst ein anderer. Erst Konsum, dann Politik Auch Wolfram (50) und Andreas (45) gehen auf den CSD, und zwar in Köln. Sie sind seit 20 Jahren ein Paar und besuchen seitdem die CSD´s in der Region. [. . . den ganzen Text anzeigen]