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Kritik am CSD

Auch in diesem Jahr fand in der ganzen Republik der Christopher Street Day – kurz: CSD – statt. Wie jedes Jahr trafen sich zehntausende Schwule, Bisexuelle, Lesben und Transidente, um für Gleichberechtigung und Toleranz zu demonstrieren.Vor 47 Jahren fand in einer Szenekneipe in der Christopher Street in New York ein Aufstand gegen die Polizei statt. Die homosexuellen Besucher der Kneipe wehrten sich vehement gegen die gewalttätigen Eingriffe der Polizei und lieferten sich Straßenschlachten mit ihr. Dieser Jahrestag wird mittlerweile weltweit genutzt, um auf die Diskriminierung von sexuellen Minderheiten aufmerksam zu machen. Angesichts der immer schärfer werdenden Anti-Schwulen-Politik in Russland ist [. . . den ganzen Text anzeigen]

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Wer mir nicht passt, wird diskriminiert

Eine intolerante Minderheit Es ist ein erschreckender Trend, der sich in den letzten Wochen und Monaten beobachten lässt. Ein Trend, der von Feigheit, fehlender Objektivität und der Unfähigkeit, zu argumentieren, zeugt. Die Rede ist von einer Sache, die uns eigentlich schon spätestens seit unserer Schulzeit aberzogen sein müsste: die Unfähigkeit, abweichende Ansichten zu tolerieren. Es ist egal, ob man die Petition gegen Markus Lanz heranzieht, oder die Petition gegen einen „Bildungsplan 2015 unter der Ideologie des Regenbogens“ anführt. In beiden Fällen haben die Unterstützer dieser Petitionen etwas ganz Grundlegendes nicht verstanden: ihre persönliche Meinung besitzt keine Allgemeingültigkeit. Es gibt daher [. . . den ganzen Text anzeigen]

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Party vs. Politik

Wie seriös muss der CSD sein? Wer in den großen Städten den CSD besucht, findet sich auf großen Straßenfesten wieder. Überall hängen Regenbogenfahnen und Menschen mit extravaganten Outfits ziehen durch die Straßen. Auf mehreren Bühnen wird ein buntes Programm präsentiert. Schwule, Lesben und Bisexuelle demonstrieren auch in diesem Jahr wieder für Gleichberechtigung und mehr Akzeptanz. Doch beim Anblick des bunten Treibens ist der Eindruck zunächst ein anderer. Erst Konsum, dann Politik Auch Wolfram (50) und Andreas (45) gehen auf den CSD, und zwar in Köln. Sie sind seit 20 Jahren ein Paar und besuchen seitdem die CSD´s in der Region. [. . . den ganzen Text anzeigen]