Thommy Weiss
Philosophie

Einfach Fünfe gerade sein lassen

Wenn ich etwas im Laufe meines Philosophie-Studiums gelernt habe, dann, dass man alles und jeden zu jeder Zeit kritisch hinterfragen kann. Das geht los bei den großen Fragen des Lebens, wie zum Beispiel ‚gibt es sicheres Wissen?‘ oder ‚was ist Moral?‘ und kann kleinschrittig zu ganz speziellen Fragen führen, wie beispielsweise ‚Ist Spaß ein Grund, aus dem wir handeln?‘ oder ‚darf ich in einer peinlichen Situation lügen?‘. Es macht Sinn, sich diese Fragen zu stellen – auch die speziellen Fragen. Man kann sich durch kritisches Hinterfragen der eigenen Denkweise und alltäglichen Handlungen ungeheuer bereichern. Möglicherweise entwickelt man auf diese Weise [. . . den ganzen Text anzeigen]

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Gefühle

Verbotene Liebe

Boetticher und die Liebe zur Jugend Der schleswig-holsteinische CDU-Spitzenkandidat Christian von Boetticher trat letzte Woche Montag von seinem Amt zurück. Auch als Fraktionsvorsitzender im Landtag trat er zurück. Der Grund: Boetticher führte im vergangenen Jahr eine Liebesbeziehung mit einer damals 16-Jährigen. Was rein rechtlich legal ist, sorgte in der CDU für Empörung. Sie steht schließlich für bürgerliche Werte wie Familie, Treue, Disziplin, Glaubwürdigkeit und Moral. Und eben wegen seiner unmoralischen Beziehung wuchs der parteiinterne Druck auf Boetticher. Was allerdings an Boettichers Beziehung zu der 16-Jährigen unmoralisch sei, kann die CDU selbstverständlich nicht erklären. Ministerpräsident Peter Harry Carstensen sagte, dass der [. . . den ganzen Text anzeigen]

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Philosophie

Auf der Suche nach Zufriedenheit – Teil 3

Tugendhaft handeln Im zweiten Teil ging es um die aktiven und passiven Störfaktoren, die uns daran hindern, Glückseligkeit zu erlangen. Ebenfalls teilte ich das Glückseligkeitsgefühl in zwei Stufen ein und beschrieb die Erste. Auf der zweiten Stufe befindet sich unser mittelbares Glücksgefühl. Dieses Glücksgefühl spüren wir in der Regel nicht bewusst und rufen es uns auch nicht ins Gedächtnis – leider. Denn Alltagserlebnisse, wie sie in großer Zahl tagtäglich vorkommen, lassen uns den Blick für die Summe der Attribute zur Glückseligkeit, die wir bereits erreicht haben, nicht erkennen. Das mittelbare Glücksgefühl ist tiefgründiger als das unmittelbare Glücksgefühl und besitzt einen [. . . den ganzen Text anzeigen]

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Gefühle

Die platonische Liebe

Eine Liebe fast ohne Nachteile Die platonische Liebe ist auf den antiken Philosophen Platon zurückzuführen. Er beschreibt eine geistige Verbundenheit zwischen zwei Menschen mit dem Zweck, der darin besteht, nach dem Guten zu streben. Nur wenn sich beide Personen diesem Ideal widmen, kann man von einer Freundschaft sprechen. Bei dieser Gesinnungsgenossenschaft ist das persönliche Wohlergehen des Freundes völlig irrelevant. Man soll ihn nicht seiner selbst willen lieben, sondern der Idee des Guten wegen. Bis heute ist diese „Idee des Guten“ umstritten, weil Platon nicht darlegte, was darunter zu verstehen ist. Heutzutage verstehen wir unter einer platonischen Liebe etwas anderes. Wir [. . . den ganzen Text anzeigen]

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Gesellschaft

Gedanken über Freundschaft

Grundsätzliche Gedanken zum Thema Unser Miteinander findet in unterschiedlicher Intensität statt. Zu manchen Menschen pflegen wir eine flüchtige Bekanntschaft, mit manchen Menschen führen wir einen regelmäßigen, aber oberflächlichen Kontakt und wieder anderen Menschen sind wir freundschaftlich verbunden. Diese Verbundenheit kann teilweise soweit gehen, als das man sich blind vertraut, für den anderen da ist und Geborgenheit empfindet, wenn man mit ihm zusammen ist. Wie stark man sich mit jemandem anfreundet, hängt von verschiedenen Faktoren ab. Dazu zählen das Alter, das Verhalten und die Ansichten der anderen Person. Das Verhalten ist wohl der Teil, von dem wir sagen, dass „die Chemie [. . . den ganzen Text anzeigen]