Thommy Weiss
Philosophie

Einfach Fünfe gerade sein lassen

Wenn ich etwas im Laufe meines Philosophie-Studiums gelernt habe, dann, dass man alles und jeden zu jeder Zeit kritisch hinterfragen kann. Das geht los bei den großen Fragen des Lebens, wie zum Beispiel ‚gibt es sicheres Wissen?‘ oder ‚was ist Moral?‘ und kann kleinschrittig zu ganz speziellen Fragen führen, wie beispielsweise ‚Ist Spaß ein Grund, aus dem wir handeln?‘ oder ‚darf ich in einer peinlichen Situation lügen?‘. Es macht Sinn, sich diese Fragen zu stellen – auch die speziellen Fragen. Man kann sich durch kritisches Hinterfragen der eigenen Denkweise und alltäglichen Handlungen ungeheuer bereichern. Möglicherweise entwickelt man auf diese Weise [. . . den ganzen Text anzeigen]

Kein Bild
Tagesgeschehen

Sexismus im Alltag

Ein Beispiel-Thema für eine langweilige Erkenntnis Schlechter Journalismus auf der einen Seite und Bürgerbeteiligung an der Diskussion auf der anderen Seite haben sie zum Top Thema der letzten Tage gemacht: die Sexismus-Debatte. Angestoßen wurde sie bekanntlich von der „stern“-Redakteurin Laura Himmelreich, die über eine unangenehme Begegnung mit dem FDP-Politiker Rainer Brüderle berichtete. Brüderle habe sich ihr genährt, Bemerkungen über ihr Dekolleté gemacht und ihre Hand geküsst. Himmelreich habe seine Annäherungsversuche mehrfach abgeblockt, bis Brüderle von seiner Sprecherin abgeholt wurde. Die Bewertung dieser journalistischen „Leistung“ steht auf einem anderen Blatt. Ich verweise in Bezug auf diese Debatte und die Berichterstattung über die FDP [. . . den ganzen Text anzeigen]

Kein Bild
Literatur

Des Wahnsinns fette Beute

Macken und Marotten auf der Spur Diesen Auftrag gaben sich Hella von Sinnen und ihre Frau Cornelia Scheel und brachten im vergangenen Jahr ein Buch mit diesem Titel heraus. Es dokumentiert Gespräche mit ihren Freunden und Kollegen aus Funk und Fernsehen, in denen diese von ihren alltäglichen Gewohnheiten, Macken und Ritualen sprechen. Gesprächspartner von Hella und Cornelia sind u.a. Bettina Böttinger, Gabi Decker, Herbert Feuerstein, Bastian Pastewka, Jürgen von der Lippe, Rosa von Praunheim. Zu Beginn jedes Kapitels wird die Person, mit der die beiden sprechen, kurz vorgestellt. Teilweise sind diese Einleitungen mit amüsanten Pointen versehen, die beschreiben, wie sich [. . . den ganzen Text anzeigen]