Descartes’ Wahrheitsregel und die Gottesbeweise. Sind sie als Argumente in den Meditationen haltbar?

Die Meditationen von René Descartes stellen einen beliebten Anfangspunkt der Erkenntnistheorie dar. In ihnen werden erkenntnistheoretische Theorien und Argumentationen, die es schon seit der Antike gibt, sinnvoll zusammengetragen, um mit ihnen ein Fundament aufzubauen, das uns sicheres Wissen erkennen lassen soll. Hintergrund dieses Vorhabens war das Bedürfnis Descartes´, den Naturwissenschaften eine Grundlage zu geben, auf denen sie aufbauen können. Die uns heute bekannten wissenschaftlichen Standards gab es bis dato noch nicht und es kam nicht selten vor, dass wissenschaftliche Theorien eher aus mehr oder weniger plausiblen Vermutungen

René Descartes
René Descartes

bzw. Behauptungen bestanden, als aus mit Hilfe der Forschung gewonnenen sicheren Erkenntnissen. Ziel der Meditationen war es daher herauszufinden, ob und unter welchen Kriterien wir sicheres Wissen erlangen können. Wie später gezeigt wird, sind die sogenannte Wahrheitsregel und zwei Gottesbeweise entscheidende Aspekte in Descartes Argumentation. Sind diese Aspekte erfolgreich angreifbar, funktioniert Descartes´ Argumentation nicht mehr und es ist ihm nicht möglich, mehr als die eigene Existenz zu beweisen. In dieser Arbeit sollen daher die Wahrheitsregel und die Gottesbeweise kritisch hinterfragt werden.

Zum Essay: Descartes’ Wahrheitsregel und die Gottesbeweise

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